Keine eidesstattliche Versicherung von datenschutzrechtlichen Auskünften einer Finanzbehörde (BFH)

Die Datenschutz-Grund­ver­ord­nung (DSGVO) ent­hält keine Rechts­grund­lage, nach der der Ver­ant­wort­liche ver­pflich­tet wäre, die Richtig­keit und Voll­ständig­keit seiner Aus­kunft nach Art. 15 DSGVO eides­statt­lich zu ver­sichern. Eine ent­sprechende Anwen­dung der zivil­recht­lichen Rege­lungen zur eides­statt­lichen Ver­siche­rung (§ 259 Abs. 2, § 260 Abs. 2 BGB) ist im An­wen­dungs­bereich von § 32i AO zu Lasten einer Finanz­behörde aus­ge­schlos­sen (BFH, Urteil v. 30.6.2026 – IX R 2/25; veröf­fent­licht am 10.9.2026).

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