Körperschaftsteuer: Sanierungsklausel nach § 8c Abs. 1a KStG (BMF)

Das BMF hat zur Anwendung der Sanierungsklausel nach § 8c Abs. 1a KStG in der Fassung des Gesetzes zur weiteren steuerlichen Förderung der Elektromobilität und zur Änderung weiterer steuerlicher Vorschriften v. 12.12.2019 (BGBl. I S. 2451) Stellung genommen (BMF, Schreiben v. 29.4.2026 – IV C 2 – S 2745-a/00040/001/239).

Im Einzelnen geht das BMF auf folgende Punkte näher ein:

  1. Anwendungsbereich
  2. Beteiligungserwerb zum Zwecke der Sanierung
  • Allgemeines
  • Sanierungsvoraussetzungen
  • Zeitpunkt des Beteiligungserwerbs
  • Sanierung in Konzernstrukturen

III. Erhaltung wesentlicher Betriebsstrukturen

  • Betriebsvereinbarung mit Arbeitsplatzregelung (§ 8c Abs. 1a Satz 3 Nr. 1 KStG)
  • Lohnsummenregelung (§ 8c Abs. 1a Satz 3 Nr. 2 KStG)
  • Zuführung von wesentlichem Betriebsvermögen durch Einlagen (§ 8c Abs. 1a Satz 3 Nr. 3 KStG)
    • Allgemeines
    • Einlagen zur Zuführung wesentlichen Betriebsvermögens
    • Zwölf-Monats-Zeitraum
    • Wesentlichkeitsgrenze der Betriebsvermögenszuführungen
    • Umwandlungen und Einbringungen
  • Nichterhaltung der wesentlichen Betriebsstrukturen
    • Verstoß gegen die Bestimmungen einer geschlossenen Betriebsvereinbarung mit Arbeitsplatzregelung
    • Wesentliche Unterschreitung der Ausgangslohnsumme
    • Ausschüttung von zugeführtem wesentlichem Betriebsvermögen
  1. Ausschluss der Sanierungsklausel (§ 8c Abs. 1a Satz 4 KStG)
  • Einstellung des Geschäftsbetriebs
  • Branchenwechsel
  1. Rechtsfolgen
  • Rechtsfolgen der Anwendung der Sanierungsklausel
  • Rechtsfolgen der rückwirkenden Nichtanwendung der Sanierungsklausel
    • Verhältnis zu § 8c Abs. 1 KStG
    • Verhältnis zu § 8d KStG

Quelle: BMF, Schreiben v. 29.4.2026 – IV C 2 – S 2745-a/00040/001/239, veröffentlicht auf der Homepage des BMF (il)