Kein Zufluss von Darlehenszinsen bei Prolongation vor Fälligkeit (BFH)

Vereinbart ein beherr­schen­der Gesell­schafter mit seiner Gesell­schaft, dass seine Zins­an­sprüche aus einem der Gesell­schaft gewähr­ten Dar­lehen später fäl­lig werden sol­len (Pro­longa­tion), führt die Ver­ein­barung nicht zum Zu­fluss der Zinsen beim be­herr­schen­den Gesell­schafter, wenn sie vor der ur­sprüng­lich ver­ein­barten Fällig­keit der Zinsen zu­stande gekom­men ist. Das gilt unab­hängig davon, ob die Pro­longa­tion fremd­üblich ist (BFH, Urteil v. 17.9.2025 – VIII R 30/23; veröf­fent­licht am 4.12.2025).